Build Less

Dieser Artikel ist Teil der Serie „Getting Real im Palasthotel“, die jeweils einen Essay des kleinen Manifests behandelt. Heute geht es um Build less.

In der normalen Marktwirtschaft entwickelt man ein Produkt weiter, indem man noch etwas dran baut. „Jetzt dieses Auto auch mit Servolenkung. Jetzt jenes Auto mit Servolenkung uuund elektrischen Fensternhebern.“ Getting Real behauptet das Gegenteil: Habe von allem weniger als Deine Marktbegleiter! Weniger Funktionen, weniger Optionen, weniger Entwickler, weniger Meetings, weniger Versprechen.

Im Palasthotel nennen wir das „Close to Core“. Wir versuchen stets mit dem äußersten Minimum an Plugins, Modulen und eigenem Code auszukommen. Und wir sind sehr, sehr, seeehr vorsichtig, wenn wir für gegebene Aufgaben beim Satz enden „There’s a module for that“.

Wir versuchen soviel wie irgendmöglich mit den Bordmitteln des jeweiligen Systems hinzubekommen. Das hat auch Vorteile im Betrieb. Es ist völlig normal, dass man nach einem halben Jahr nicht mehr so ganz im Projekt drin ist. Dann macht es einen großen Unterscheid, ob man sich in ein Third-Party-Module resp. in eine eigene Code-Basis einlesen muss, oder ob man etwas mit den Standard-Bordmitteln gebaut hat.


Alle Beiträge der Serie 'Getting Real'

  1. „Getting Real“ im Palasthotel
  2. Womit wir arbeiten: Mite
  3. Build Less
  4. Fund yourself
  5. It shouldn’t be a Chore
  6. Lower your cost of Change
  7. The Three Musketeers
  8. Embrace Constraints
  9. Be yourself
  10. What’s the Big Idea

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